Liveticker Ukraine-Krieg: Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen an

15.06.2026 11:28 Uhr
11:28 Uhr
Medien: Ukrainische Soldaten töten Ausbilder bei Meuterei im Gebiet Tschernigow
Mobilisierte Soldaten der ukrainischen Streitkräfte haben auf einem Truppenübungsplatz im Gebiet Tschernigow gemeutert und dabei mehrere Ausbilder getötet. Dies teilte TASS unter Berufung auf die russischen Sicherheitsdienste mit.
"Auf dem Truppenübungsplatz 'Desna' im Gebiet Tschernigow kam es zu Zusammenstößen zwischen mobilisierten Soldaten und Ausbildern, bei denen Soldaten der ukrainischen Streitkräfte mehrere Ausbilder töteten. Die Meuterei wurde niedergeschlagen. Das gesamte 534. Pionierbataillon 'Tisa', dem auch die Meuterer angehörten, wurde auf einen Truppenübungsplatz der ukrainischen Streitkräfte nahe der Stadt Swjagel (Gebiet Schytomir) verlegt."
10:49 Uhr
Zwölf ukrainische Militärbetriebe in der Nacht getroffen
In der Nacht haben die russischen Streitkräfte Angriffe mit Präzisionswaffen auf ukrainische Militärbetriebe in Kiew, Charkow und Dnjepropetrowsk durchgeführt. Wie das Verteidigungsministerium in Moskau berichtete, wurden zwölf Unternehmen, die an der Produktion von Drohnen, Radarsystemen und Flugzeugtriebwerken beteiligt sind, Ziele der Attacken.
Zu den getroffenen Objekten zählen der Betrieb "Unbemannte Systeme", der die Montage von Langstrecken-Angriffsdrohnen aus ausländischen Komponenten durchführt, sowie das Werk "Majak", das Sprengköpfe für unbemannte Luftfahrzeuge und Teile der Flamingo-Marschflugkörper herstellt.
Darüber hinaus wurden Militärflugplätze in Wassilkow, Uman, Tscherkassy und Krasnaja Slobodka getroffen.
10:04 Uhr
Russlands Verteidigungsministerium: Rakete für Patriot-System trifft das Kiewer Höhlenkloster
Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums wurde der Komplex des Kiewer Höhlenklosters durch eine Rakete eines US-amerikanischen Patriot-Flugabwehrraketensystems beschädigt. Dies teilte die Behörde am Montag mit. In der Erklärung hieß es:
"Eine mögliche Ursache für die Fehlfunktion dieses Systems könnte darin liegen, dass westliche Länder dem Kiewer Regime abgelaufene Raketen geliefert haben."
09:29 Uhr
Gebiet Belgorod meldet Verletzte und Sachschäden nach ukrainischen Angriffen
Nach Angaben des regionalen Krisenstabs des Gebiets Belgorod wurden binnen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken 50 Orte in zwölf Bezirken getroffen. Der Gegner hat sieben Geschosse abgefeuert und 148 Drohnen eingesetzt, von denen 96 abgeschossen wurden.
Bei den Angriffen erlitten zwei Zivilisten Verletzungen.
Zu Schaden kamen vier Mehrfamilienhäuser, 30 Privathäuser, eine soziale Einrichtung, ein Infrastrukturobjekt, drei Betriebe sowie 32 Fahrzeuge.
08:54 Uhr
Tote und Verletzte bei Drohnenangriff auf Gebiet Tula
Nach Angaben von Dmitri Miljajew, dem Gouverneur des Gebiets Tula, kamen drei Zivilisten bei ukrainischen Drohnenattacken ums Leben.
"Heute Nacht war ein Wohngebiet im Bezirk Tula einem Drohnenangriff ausgesetzt. Nach vorläufigen Angaben kamen leider drei Personen ums Leben. Weitere drei, darunter ein einjähriges Kind, erlitten Verletzungen. Sie werden medizinisch versorgt."
Mehrere Privathäuser kamen zu Schaden, so Miljajew. Die Einsatzkräfte sind vor Ort. In der Nacht haben die Luftabwehrkräfte insgesamt 16 ukrainische Drohnen über der Region abgeschossen.
08:16 Uhr
Russische Armee greift ukrainische Militärbetriebe mit Präzisionswaffen an

SymbolbildStanislaw Krassilnikow / Sputnik Die russischen Truppen haben einen Angriff mit hochpräzisen Langstreckenwaffen gegen Objekte der ukrainischen Rüstungsindustrie durchgeführt, wie das Verteidigungsministerium in Moskau am Montag mitteilte.
"Als Reaktion auf die Terroranschläge des Kiewer Regimes haben die russischen Streitkräfte einen massiven Schlag mit hochpräzisen, weitreichenden luft-, boden- und seegestützten Waffen und Kampfdrohnen durchgeführt."
Getroffen wurden Objekte des Verteidigungsindustriekomplexes in den Städten Kiew, Charkow und Dnjepropetrowsk sowie Militärflugplätze und Territoriale Zentren für Rekrutierung.
07:21 Uhr
Russische Luftabwehr zerstört in der Nacht mehr als 120 ukrainische Drohnen
In der Nacht zum Montag haben die ukrainischen Streitkräfte Russland mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen. Das russische Verteidigungsministerium berichtete am Morgen, dass die russische Luftabwehr insgesamt 123 ukrainische Starrflüglerdrohnen abgefangen hat.
Die gegnerischen Drohnen wurden über den Gebieten Belgorod, Brjansk, Kaluga, Kursk, Orjol, Rostow, Rjasan, Smolensk, Twer, Tula, den Regionen Krasnodar und Moskau, der Republik Krim sowie den Gewässern des Asowschen und Schwarzen Meeres zerstört.
14.06.2026 21:00 Uhr
21:00 Uhr
Damit beenden wir für heute den Live-Ticker zur Lage im Ukraine-Konflikt. Morgen früh ab 7 Uhr geht es mit der Berichterstattung weiter. Wir wünschen unseren Lesern trotz aller Spannungen in der Welt eine gute Nacht!
20:56 Uhr
Konstantinowka: Russische Streitkräfte kontrollieren Versorgungsroute der ukrainischen Truppen
Dank der Befreiung der Ortschaften Chimik und Roskoschnoje haben die russischen Streitkräfte die Kontrolle über die Hauptversorgungsroute der ukrainischen Truppen in Konstantinowka (DVR) erlangt. Dies teilte der Chef der DVR, Denis Puschilin, mit. Puschilin merkte zudem an, dass die Befreiung dieser Ortschaften die Möglichkeit eröffnet, die "Enklave" im Gebiet der Ortschaft Stenki endgültig abzuschneiden und den Gegner nach Ischewka sowie nach Alesjewo-Druschkowka zurückzudrängen. Er erklärte:
"In Richtung Konstantinowka haben russische Truppen die Ortschaft Chimik – auch bekannt als Molotscharka – und Roskoschnoje befreit. Mit der Befreiung haben die Einheiten der Südlichen Truppengruppe die Umzingelung von Konstantinowka von den Flanken her verstärkt sowie die Kontrolle über die Strecke Druschkowka – Konstantinowka, die die Hauptversorgungsroute des Feindes in der Stadt darstellt."
20:38 Uhr
Russische Artilleriesoldaten zerstören Ziele in Konstantinowka in der DVR (Video)
Aufnahmen des russischen Verteidigungsministeriums zeigen Artilleristen des Truppenverbands Süd im Einsatz. Wie es heißt, zerstörten sie wichtige Ziele in Kostantinowka in der Volksrepublik Donezk (DVR). Dabei seien zwei Drohnenleitstellen der ukrainischen Einheiten, die in Wohnvierteln der Stadt eingerichtet wurden, durch präzise Treffer eliminiert worden, teilt die Behörde in Moskau mit.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.
