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Ebola: Ernährungsprogramm weitet humanitäre Hilfe in der DR Kongo aus

Die WHO hatte den Ebola-Ausbruch im Osten der DR Kongo bereits im Mai zur internationalen Gesundheitsnotlage erklärt – seither breitet sich das Virus so schnell aus wie nie zuvor. Nun reagiert auch das Welternährungsprogramm der UNO und weitet seine Nothilfe in der Region deutlich aus.
Ebola: Ernährungsprogramm weitet humanitäre Hilfe in der DR Kongo aus© Urheberrechtlich geschützt

Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) stockt seine Hilfe im Osten der Demokratischen Republik Kongo dringend auf. Wie es in einer auf der WFP-Website veröffentlichten Mitteilung heißt, weitet die Organisation dort "in dringendem Tempo" die Nahrungsmittelhilfe aus und verbessert zugleich die Versorgung, die Kommunikation sowie die Organisation von Lufttransporten.

Der Ebola-Ausbruch hat sich laut der WFP-Mitteilung zur am schnellsten ausbreitenden Epidemie seit Beginn entsprechender Aufzeichnungen entwickelt. Verschärft wird die Lage durch Gewalt, groß angelegte interne Bevölkerungswanderung und Streiks des medizinischen Personals in den fünf betroffenen Provinzen des Landes. Rund zehn Millionen Menschen in der Region leiden zudem laut WFP unter Hunger. Laut dem amtierenden WFP-Exekutivdirektor, Carl Skau, sind nun Tempo und ausreichende Mittel entscheidend, um die Hilfe auszuweiten und der Ausbreitung noch zuvorzukommen. Skau sagte dazu:

"Nahrungsmittelhilfe ist die vorderste Verteidigungslinie gegen Ebola. Sie ermöglicht es Familien, zu Hause zu bleiben und sich sicher zu isolieren, stärkt das Vertrauen zwischen den Gemeinschaften und sichert den Einsatz medizinischer Teams."

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hatte den Ausbruch bereits im Mai zur internationalen Gesundheitsnotlage erklärt. Die Organisation stuft das regionale Ausbreitungsrisiko weiterhin als hoch ein. Nach Angaben des kongolesischen Gesundheitsministeriums ist die Zahl der bestätigten Ebola-Fälle inzwischen auf 3.360 gestiegen, mindestens 1.487 Menschen sind gestorben. 

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